Mit Franchise-Unternehmen durchstarten:
Eigenverantwortlich mit Rückendeckung

 

SL: Was war Ihre Motivation zur Gründung des Unternehmens?


DW: Selbständig zu sein, kein Deadlines mehr vorgeschrieben zu bekommen, unternehmerische Fähigkeiten unter Beweis
stellen zu können.


SL: Wenn Sie zurückblicken, was war Ihr schönstes Erlebnis im Unternehmen, das Sie wirklich in Euphorie versetzt hat?


DW: Ein absolut schönstes Erlebnis gibt es nicht, es gibt jedoch viele kleine Glücksnuggets, wenn mir ein Kunde ein positives Feedback gibt; und dass ich die schwierige Anfangzeit gut gemeistert habe.


SL: Welche Entscheidung war für Sie auf dem Weg zur Eröffnung maßgebend?


DW: Ich suchte eine Idee und ich wusste, dass ich mich mit meinem alten Beruf im KFZ-Gewerbe nicht selbständig machen konnte. Also suchte ich nach einer Idee und fand diese im Internet. Ich interessierte mich für die Idee, hatte Kontakt zu einer Repräsentanz, sah ein neues MBE Center und bewarb mich.


SL: Worin sehen Sie den Vorteil, ein Franchise-Unternehmen zu kaufen gegenüber einer Neugründung?


DW: Dass ich nicht alleine bin, einen starken Rücken habe, ich muss mir die Sachen nicht selbst erarbeiten, habe einen Partner und kann mich selbst unternehmerisch betätigen, es gibt in unserem Konzept sehr
wenig Pflichten.


SL: Wie haben Sie Ihre Kapitalgeber / Ihre Finanzierung gefunden?


DW: Über den Steuerberater; der Franchisegeber half mit bei der Erstellung des Businessplans und die Bank sagte “JA”.


SL: Was meinen Sie, hat die Bank von Ihrem Konzept so überzeugt, dass sie es unterstützt hat?


DW: Das weltweite Konzept von MBE hat überzeugt, die ausführlichen Unterlagen und auch dass ein Steuerberater bereits mit im Boot war.


SL: Haben Sie sich um öffentliche Fördermittel bemüht? Wenn ja, mit welchem Erfolg?


DW: Ja, ich wollte, hat jedoch nichts gebracht, da die Bank bereit war, dies zu ähnlichen Konditionen zu gewähren. Dies ist eine Erfahrung, die ich mit vielen süddeutschen Unternehmen teile.


SL: Haben Sie sich bei Ihrer Gründung beraten lassen? Wenn ja, wie haben Sie den Berater gefunden?


DW: Ich habe im Internet nach Beratern gesucht, 5 ansprechende Internetauftritte herausgesucht und dann alle fünf abgeklappert. Bei jenem, bei dem die Chemie am besten gestimmt hat, bin ich hängen
geblieben.


SL: Wie haben Sie Ihre ersten sonstigen Berater gefunden? Sind Sie ihnen treu geblieben?


DW: MBE Steuerberater und Banker, das reicht mir.


SL: Wie haben Sie Ihre Räume gefunden? Woher wussten Sie, dass sie genau die sind, die Sie brauchen?

 

DW: Indem ich Karlsruhe abgelaufen bin. Nach Lage “1b” war die Größe wichtig und der Preis musste passen. Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und durch Maklerkontakt hat sich dann ein passendes Objekt gefunden.


SL: Worauf legen Sie heute - mit Ihrer Erfahrung - Wert bei einem Berater?


DW: Die Chemie muss stimmen, das ist das A und O!


SL: Rückblickend betrachtet: Würden Sie sich heute noch mal an das Projekt wagen?


DW: Ja, es macht mir Spaß, 100 %ig und ich gehe jeden Morgen gerne hierher.


SL: Was machen Sie heute anders als noch bei Gründung?


DW: Ich denke kostenbewusster, bin bei Investitionen vorsichtiger und lasse mich nicht mehr so oft auf Preisgespräche ein.


SL: Nehmen Sie sich heute regelmäßig Zeit für grundlegende Überlegungen über Ihr Unternehmen? Wenn ja wie oft?


DW: Grundsätzlich ja, leider nehme ich mir oft zuwenig Zeit dafür, da ich noch zuviel im Tagesgeschäft eingebunden bin. Die Anzahl ist schwierig zu beantworten, es kommt immer auf die Situation und die Wichtigkeit der Entscheidung an.


SL: Wie haben Sie Ihre erste Durststrecke bewältigt?


DW: Mit viel eigenem Arbeitseinsatz. Bei finanziellen Schwierigkeiten habe ich mit dem Banker und dem Franchisegeber ein offenes Gespräch gesucht.


SL: Wer oder was hat Ihnen beim Durchhalten geholfen?


DW: Ich habe große Rückendeckung bei der Familie und auch Motivation vom Franchisegeber erhalten.


SL: Verraten Sie uns Ihr Motto?


DW: Kontinuierliches und ehrliches Arbeiten


SL: Herr Wolf, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch!

Dieter Wolf

Dieter Wolf

Beruf: Selbstständiger Unternehmer


Unternehmenssteckbrief

 

Name des Unternehmens: Mail Boxes Etc. - Dieter Wolf Services e.K.
Betriebsgegenstand: Dienstleistungen, Versand und Verpackung
weltweit, digitale Druckdienstleistungen, Mailings, Faxe und Kopien
Was können Sie besonders gut:
Service und Dienstleistung am Kunden wird bei uns supergroß geschrieben.

Unsere Unternehmensphilosophie:
Kunden in aller Welt mit erstklassigem Service und maßgeschneiderten
Lösungen durch unser Dienstleistungs- und Vertriebsnetzwerk ihren
Geschäfts- und Privatalltag zu erleichtern.

Anzahl der Mitarbeiter: 3
Umsatzvolumen p.a.: 500.000 €
Anzahl der Kunden (ca.): 800

Unsere Grundwerte:

  • Sorgfalt
  • Ehrlichkeit
  • Fairness
  • Zuverlässigkeit
  • Vertrauen
  • Respekt
  • Engagement
  • Verantwortung